Mit zehn Jahren bekam ich von meiner Oma eine damals etwa fünfzig Jahre alte Mittelformatkamera geschenkt. Eine Rollfilmkamera, mit der gerade einmal acht Bilder möglich waren. Das war abenteuerlich – und der Anfang. Seitdem hat mich Fotografie nicht mehr losgelassen.
Zunächst fotografierte ich einfach, weil es mir Freude machte. Nebenbei arbeitete ich freiberuflich als Pressefotograf für die Ostsee-Zeitung und war dort für den Sport zuständig. Aus dieser Arbeit entstand Schritt für Schritt ein Einkommen, von dem ich leben konnte. Im Oktober 2000 wurde die Selbstständigkeit für mich deshalb kein großer Plan, sondern der logische nächste Schritt.
Fotografie hat sich für mich nie wie bloße Arbeit angefühlt. Ich mache sie gern – und das soll man auch merken.